„Musik ist die Poesie der Luft“

2018-10-04T13:49:43+00:0004.10.2018|

Vorgestellt: Klarinettist Harald Fleißner

In der Rubrik: ORCHESTER- EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN möchte ich euch unsere Orchestermitglieder und ihre Instrumente vorstellen.

Der Salzburger Harald Fleißner spielt im Orchester der Philharmonie Salzburg die Klarinette. Harald Fleissner bereichert das Orchester mit seiner profunden Erfahrung und seinem breiten musikalischen Spektrum. Er zählt zu Salzburgs gefragtesten Musiker Persönlichkeiten und ist seit 2010 Orchestermitglied der Philharmonie Salzburg.

Orchestererfahrungen

Als gefragter Musiker spielt er regelmäßig als Substitut im Mozarteum Orchester Salzburg, im Orchester der Wiener Staatsoper, im Tonkünstler Orchester Niederösterreich und ist Mitglied im Orchester der Tiroler Festspiele Erl sowie in den verschiedensten Kammermusik Formationen. Weitere Orchestererfahrung sammelte er mit dem Münchner Rundfunkorchester, im Sinfonieorchester der Universität Mozarteum Salzburg und in der Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg. Solistische Auftritte im Großen Festspielhaus, im Brucknerhaus Linz und in der Konzertreihe „Mozart in Residenz“ mit dem Mozart Klarinettenkonzert runden seine musikalischen Tätigkeiten ab.

 

„Ohne Fleiss kein Preis“

Harald Fleißner, 
geboren in Goldegg, begann seine musikalische Ausbildung bereits im zarten Alter von sechs Jahren am Musikum Salzburg mit Klavier, bis er mit zwölf Jahren mit dem Unterricht der Klarinette begann. Harald Fleißner studierte ein Konzertfachstudium an der Universität Mozarteum Salzburg, das er 2012 bei Prof. Alois Brandhofer mit „Auszeichnung“ und dem Titel „Master of Arts“ abschloss. Danach absolvierte Harald Fleißner ein postgraduales Studium bei Prof. Johann Hindler an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2016 schloss er das Bachelorstudium IGP-Klarinette an der Universität Mozarteum Salzburg ebenfalls mit „Auszeichnung“ ab.

 

Wordrapp mit Harald Fleißner

Was fällt dir spontan zu diesen Begriffen ein?

Musik: „Kunst, Leidenschaft und Emotionen“

Salzburg: „Heimat, Mozart und Lebensqualität“

 

Das schönste an einem Instrument ist natürlich der Klang, aber es ist auch spannend mehr über die Instrumente zu erfahren. Was es über die Klarinette alles Wissenswertes gibt?

Hier einige Facts zur Klarinette:

Woher kommt der Name Klarinette?

Der Name des Instruments lässt sich vom italienischen clarinetto, was soviel wie „kleines Clarino“ bedeutet ableiten. Das wird darauf zurückgeführt, dass sie im hohen Register ähnlich klingt wie die hohe Clarin-Trompete.

Seit wann wird die Klarinette gespielt?

Die Geschichte der Einfachrohrblattinstrumente reicht bis in die Antike zurück. Seit altägyptischer Zeit, in der klassischen Antike sowie im Mittelalter ist eine große Fülle unterschiedlicher Instrumentenformen, häufig mit gedoppeltem Schallrohr, nachgewiesen.

Aus wievielen Teilen besteht das Instrument?

Die Klarinette besteht aus fünf getrennten Teilen, die mit korkbelegten Zapfen ineinander gesteckt werden: dem Mundstück, der Birne (auch Fass oder Fässchen genannt), dem Oberstück, dem Unterstück und dem (Schall-) Trichter (auch Becher oder Stürze genannt).

Welche Materialien werden bei der Klarinette verwendet?

Die Klarinette ist ein Holzblasinstrument mit vorwiegend zylindrischer Bohrung. Ihr Mundstück ist wie beim Saxophon mit einem einfachen Rohrblatt ausgestattet. Sie besteht üblicherweise aus Grenadillholz, manchmal auch aus Buchsbaum-, Ebenholz oder Kunststoff, selten aus Metall. Die Klappenmechanik ist in der Regel aus versilbertem Neusilber, selten aus Messing, Silber, Gold oder Nickel.

Wie wird bei der Klarinette Klang erzeugt?

Durch den Luftstrom, der vom Musiker in das Instrument geblasen wird, beginnt das am Mundstück befestigte Rohrblatt zu vibrieren. Dadurch entsteht eine Schwingung in der Luftsäule.

Warum hat die Klarinette einen eher tiefen Klang?

Weil die Klarinette ein einseitig geschlossenes zylindrisches Rohr ist, weist das Spektrum der Klarinette im Chalumeau-Register überwiegend Obertöne auf. Daraus resultiert ihr eher dunkler Klang in der Tiefe.

 

Musikalische Grüße und bis Bald

Euer Philharmonie Blog